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  • Antworten auf offenen Brief an Kanzler, Außen- und InnenministerIn

    Antworten auf offenen Brief an Kanzler, Außen- und InnenministerIn

    Ergänzend zum Schreiben der IG Architektur vom 4. März 2016 veröffentlicht die IG Architektur an dieser Stelle Antwortschreiben des Bundesministeriums für Inneres vom 30. März 2016 und des BMEIA vom 20.4.2016.

    Offener Brief der IG Architektur

    Antwort vom BMI

    Antwort vom BMEIA

    Wir bedanken uns für diese Antworten und möchten diese Schreiben nicht in einzelnen Formulierungen kommentieren – auch wenn wir manchen kritisch gegenüberstehen.

    Aufrechterhalten möchten wir aber unsere Kritik an der aktuellen Politik der Bundesregierung, insbesondere an der soeben beschlossenen Asylnovelle. Diese Novelle sieht vor, dass bei einer prognostizierten, also noch nicht eingetretenen und auch nicht näher definierten Gefährdung der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit, Flüchtenden in Österreich ein Asylverfahren verwehrt werden kann. Die Vereinbarkeit dieser Novelle mit internationalen Menschenrechtsstandards und dem Europarecht wird von Experten in Zweifel gezogen. Ähnliches gilt für die Anfang 2016 eingeführte Obergrenze jährlicher Asylanträge in Österreich.

    Österreich war in der Vergangenheit imstande, weitaus größeren Zahlen Flüchtender Schutz zu gewähren. Auch die Unterbringungskapazitäten sind in Österreich bei weitem nicht erschöpft.

    Durch einseitige nationale Maßnahmen ­­– Obergrenze für Asylanträge, Schließung der Balkanroute, Bau von Grenzzäunen – hat Österreich bislang eine gesamteuropäischen Lösung der Flüchtlingskrise nicht gefördert, sondern eine beginnende Spaltung Europas vertieft. Folge dieser Maßnahmen ist demnach nicht die faire Verteilung Flüchtender innerhalb der EU, sondern ein verstärktes Ungleichgewicht der von den aktuellen Migrationsbewegungen betroffenen Staaten.

    Der Vorstand der IG Architektur

    11. Mai 2016

  • Bitte-zu-Tisch: Linz – wer plant die Stadt?

    Bitte-zu-Tisch: Linz – wer plant die Stadt?

    06. Mai 2016 von IG Architektur

    Linz – wer plant die Stadt?

    Sind die vorhandenen Planungsinstrumente ausreichend, um die Stadt zielgerichtet entwickeln zu können?

    Bitte zu Tisch #7 der IG Architektur

    25.4.2016, afo architekturforum oberösterreich

    Ende April 2016 trafen sich im afo architekturforum oberösterreich in Linz über 40 Expertinnen und Experten, um über die aktuelle Stadtplanung in Linz und über Szenarien für eine Weiterentwicklung nachzudenken. VertreterInnen aller politischen Parteien waren ebenso anwesend wie leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Daneben – wie nicht anders zu erwarten – viele engagierte ArchitektInnen und Planungsinteressierte.

    Zu der Veranstaltung hatten die Mitglieder des Monatstreffens der IG Architektur in Linz eingeladen. Sie hatten die Fragestellungen ausgearbeitet und persönlich zur Teilnahme eingeladen. In einer separaten Veranstaltung war das Thema vorher mit der Sektion ArchitektInnen der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg abgestimmt worden.

    Eines der zentralen Ergebnisse des ersten „Bitte zu Tisch“ der IG Architektur in Linz ist: dieser Dialog möge fortgesetzt werden. Die einzelnen Ergebnisse des Abends sollen nun in nächsten Schritten auf eine konkrete praktische Umsetzbarkeit überprüft werden. Von der Stadt Linz wurde Bereitschaft für konstruktive Gespräche signalisiert.

  • IG Architektur OPEN MONDAY am 2. Mai 2016

    IG Architektur OPEN MONDAY am 2. Mai 2016

    28. April 2016 von IG Architektur

    Der Montag für alle Architekturschaffenden in Wien!

    Der IG Architektur Open Monday bietet Austausch — im kollegialen Gespräch kann sich jede/r mit Gleichgesinnten auf dem Laufenden halten oder auf den neuesten Stand bringen. Aktuelle Themen in der IG sind z.B. die Zukunft des Berufsbildes und das Image unseres Berufsstandes, konkret auch die Novellierung des Ziviltechnikergesetzes und der Berufszugang, die neue Honorarordnung, Building Information Modeling (BIM), aber auch Weiterbildung und gesellschaftskritische Diskussionen. Außerdem möchten wir uns regelmäßig über die Aktivitäten in der Kammer updaten, in der einige IG-Mitglieder tätig sind. Falls dich etwas davon interessiert oder dir etwas anderes unter den Nägeln brennt, schau vorbei!

    Nächster Termin: 2. Mai 2016 um 20 Uhr!

    Studierende sind ebenso willkommen wie Freelancer, Ein-Mann/Frau-Büros, kleinstrukturierte Büros oder MitarbeiterInnen in großen Büros, aber auch alle anderen Architektur-Enthusiasten, die sich vernetzen und multiplizieren wollen!

    Montag, 2. Mai 2016, 20:00 Uhr
    IG Architektur, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien

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  • IG Architektur OPEN MONDAY am 4. April 2016

    IG Architektur OPEN MONDAY am 4. April 2016

    19. März 2016 von IG Architektur

    Der Montag für alle Architekturschaffenden in Wien!

    Der IG Architektur Open Monday bietet Austausch — im kollegialen Gespräch kann sich jede/r mit Gleichgesinnten auf dem Laufenden halten oder auf den neuesten Stand bringen. Aktuelle Themen in der IG sind z.B. die Zukunft des Berufsbildes und das Image unseres Berufsstandes, konkret auch die Novellierung des Ziviltechnikergesetzes und der Berufszugang, die neue Honorarordnung, Building Information Modeling (BIM), aber auch Weiterbildung und gesellschaftskritische Diskussionen. Außerdem möchten wir uns regelmäßig über die Aktivitäten in der Kammer updaten, in der einige IG-Mitglieder tätig sind. Falls dich etwas davon interessiert oder dir etwas anderes unter den Nägeln brennt, schau vorbei!

    Nächster Termin: 4. April 2016 um 20 Uhr!

    Studierende sind ebenso willkommen wie Freelancer, Ein-Mann/Frau-Büros, kleinstrukturierte Büros oder MitarbeiterInnen in großen Büros, aber auch alle anderen Architektur-Enthusiasten, die sich vernetzen und multiplizieren wollen!

    Montag, 4. April 2016, 20:00 Uhr
    IG Architektur, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien

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  • Wienerberger Architektur Symposium 2016

    Wienerberger Architektur Symposium 2016

    17. März 2016 von IG Architektur

    Unter dem Titel „Werkstoff Ziegel. Architektur im Wandel.“ beleuchtet ein hochkarätig besetztes Panel an Vortragenden den Ziegel in all seinen Facetten und Einsatzmöglichkeiten im mehrgeschossigen Hochbau. Die Räumlichkeiten der Wiener Secession, einem Paradebeispiel österreichischer Baukultur, geben den Rahmen für einen inspirierenden Austausch über die Rolle des Ziegels in Gegenwart und Zukunft.

    Donnerstag, 7. April 2016, ab 15:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Wiener Secession, Friedrichstraße 12, 1010 Wien

    Programm:

    Begrüßung: András Pálffy, TU Wien | Christian Weinhapl, Wienerberger

    Auszeichnungen zum “Austrian Brick and Roof Award 2015/2016“

    Resumee, anschließend Empfang

    U.A.w.g. bis 30. März 2016 entweder telefonisch unter 01 605 03 DW100, Frau Manuela Heuberger oder online: www.wienerberger.at/architektursymposium

    Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation der Wienerberger Ziegelindustrie mit Tondach Gleinstätten und dem Institut für Architektur und Entwerfen von Professor András Pálffy an der Technischen Universität Wien.

    Programm und Anmeldung zum Download

  • Offener Brief an Kanzler, Außen- und InnenministerIn

    Offener Brief an Kanzler, Außen- und InnenministerIn

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann,
    sehr geehrte Frau Ministerin Mikl-Leitner,
    sehr geehrter Herr Minister Kurz!

    Der Vorstand der IG Architektur, Verein Interessengemeinschaft Architekturschaffender verfolgt in diesen Tagen mit großer Sorge die Politik der österreichischen Bundesregierung in Hinblick auf die aktuellen Migrationsbewe-gungen in Europa.

    Insbesondere die Ergebnisse der in Wien abgehaltenen Westbalkankonferenz vom 24. Februar 2016 haben gezeigt, dass die österreichische Bundesregierung nicht in der Lage ist, adäquate Antworten auf komplexe Sachverhalte zu finden. Anstelle einer breit angelegten europäischen Zusammenarbeit werden kurzfristig nationale Lösungen favorisiert; anstelle an den Ursachen der Migrationsbewegungen zu arbeiten, wird das Problem auf andere Staaten abgewälzt; anstelle an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten, wird politisches Kleingeld gemacht.

    Die Kritik, die dieser Tage von der UNO, der Europäischen Union sowie namhaften internationalen Medien an der Politik der österreichischen Bundesregierung geäußert wird, ist berechtigt: Die gegenwärtigen Unruhen an der mazedonischen Grenze, der sich anbahnende Ausnahmezustand in Griechenland, aber auch die aktuelle Uneinigkeit innerhalb der Europäischen Union gehen ganz klar auf das Konto der von Ihnen zu verantwortenden Politik.

    Diese von Ihnen zu verantwortende Politik geschieht ohne Not, denn die Ressourcen Österreichs zum Schutz Flüchtender sind eben gerade nicht ausgeschöpft. Wie Recherchen der IG Architektur ergeben haben, stehen dem Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) zufolge alleine auf dem Wohnungssektor 46.000 bis 460.000 Wohnungen in Österreich leer; weiters sind Schätzungen der Leerstandskonferenz zufolge in Österreich rund 500 im öffentlichen Besitz stehende Gebäude sofort, und weitere 300 mit Adaptierungen für Notunterkünfte verfügbar. Rein rechnerisch wäre es also möglich, jeden der 90.000 Flüchtenden, die im vergangenen Jahr Asyl in Österreich beantragt haben, mit einer eigenen Wohnung (!) zu versorgen. Dass derartige Anstrengungen gelingen können, zeigt auch ein Blick in die Vergangenheit, in der Österreich mehrfach in der Lage war, einer großen Anzahl Flüchtender Schutz zu gewähren: 180.000 (Ungarn 1956), 162.000 (Prager Frühling 1968), 90.000 (Jugoslawien-Krieg 1991 und Folgejahre).

    Die von Ihnen zu verantwortende Politik erweckt hingegen sowohl im In- wie im Ausland den Eindruck, dass aus innenpolitischem Kalkül außenpolitischer Kollateralschaden bewusst in Kauf genommen wird. – Ganz abgesehen von zentralen sozialistischen und christlichen Grundsätzen Ihrer eigenen Parteien, die ebenfalls mit über Bord geworfen werden und die Glaubwürdigkeit der von Ihnen zu verantwortenden Politik weiter erodieren lassen. Es ist aber gerade dieser Mangel an Glaubwürdigkeit, der das Feld für die wahren Populisten aufbereitet: Warum zum Schmiedl gehen und nicht zum Schmied?

    Asylrecht ist ein Menschenrecht und kann nicht an erreichten Zahlen enden. Einseitige nationale Lösungen zu suchen und Verantwortung auf einige wenige Staaten abzuwälzen ist einem gemeinsamen Europa nicht würdig. Wohin soll das führen?

    Eine überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger Österreichs befürwortet eine gesamteuropäische Lösung der Flüchtlingskrise und eine faire Verteilung der Lasten. Unterschiedliche Wirtschaftsstudien haben außerdem nachgewiesen, dass die Aufnahme Flüchtender für Österreich langfristig mehr Einnahmen bringt als Kosten verursacht. Wo schlagen sich diese Tatsachen in der von Ihnen zu verantwortenden Politik nieder?

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrter Herr Minister, wir fordern Sie auf, die von Ihnen zu verantwortende Politik der Scheinlösungen zu beenden, Menschenrechte zu achten und endlich Verantwortung zu übernehmen: Für den berechtigten Schutz von Flüchtenden ebenso wie für den Zusammenhalt der Europäische Union.

    Mit freundlichen Grüßen,
    der Vorstand der IG Architektur

    04. März 2016

  • IG Architektur OPEN MONDAY am 7.3.16

    IG Architektur OPEN MONDAY am 7.3.16

    02. März 2016 von IG Architektur

    Der Montag für alle Architekturschaffenden in Wien!

    Der IG Architektur Open Monday bietet Austausch — im kollegialen Gespräch kann sich jede/r mit Gleichgesinnten auf dem Laufenden halten oder auf den neuesten Stand bringen. Aktuelle Themen in der IG sind z.B. die Zukunft des Berufsbildes und das Image unseres Berufsstandes, konkret auch die Novellierung des Ziviltechnikergesetzes und der Berufszugang, die neue Honorarordnung, Building Information Modeling (BIM), aber auch Weiterbildung und gesellschaftskritische Diskussionen. Außerdem möchten wir uns regelmäßig über die Aktivitäten in der Kammer updaten, in der einige IG-Mitglieder tätig sind. Falls dich etwas davon interessiert oder dir etwas anderes unter den Nägeln brennt, schau vorbei!

    Nächster Termin: 7. März 2016 um 20 Uhr!

    Studierende sind ebenso willkommen wie Freelancer, Ein-Mann/Frau-Büros, kleinstrukturierte Büros oder MitarbeiterInnen in großen Büros, aber auch alle anderen Architektur-Enthusiasten, die sich vernetzen und multiplizieren wollen!

    Montag, 7. März 2016, 20:00 Uhr
    IG Architektur, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien

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  • Sanierungstag 2016 im AzW

    Sanierungstag 2016 im AzW

    22. Februar 2016 von IG Architektur

    Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und die Wirtschaftskammer Österreich (FV Steine-Keramik) laden zum Sanierungstag ein. Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene stetig an Brisanz. Vielseitige Maßnahmen sind im Gespräch, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die umfassende Sanierung von Gebäuden – ein Unterfangen, dessen positive Auswirkungen vielen Hauseigentümern noch nicht in voller Tragweite bewusst sind. Denn nicht nur ökologische Faktoren und die Möglichkeit enormer Energiekostensenkungen stehen für die Sanierung, vielmehr spricht auch eine langfristige Wertsteigerung sanierter Immobilien für die Investition. Um Interessierten umfangreiche Einblicke in sämtliche Durchführungsphasen von Sanierungsprozessen zu bieten, veranstaltet der Ausschuss für Nachhaltiges Bauen der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten gemeinsam mit dem Fachverband Steine-Keramik der Wirtschaftskammer Österreich den Sanierungstag 2016.

    Architekturzentrum Wien

    Donnerstag 10. März 2016

    9:45 – 17:00 Uhr

    Programm und Liste PodiumsteilnehmerInnen zum Download

  • Pressekonferenz: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler

    Pressekonferenz: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler

    20. Januar 2016 von IG Architektur

    Einladung Zur Pressekonferenz: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler

    Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland,

    der VZI – Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe,

    Pflaum Karlberger Wiener Opetnik Rechtsanwälte

    Aon Austria Versicherungsmakler

    laden zur Pressekonferenz.

    Thema: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler

    Die öffentliche Hand beginnt mit dem Bau von Projekten oft ohne entsprechende Projektvorbereitungen, also zu einem Zeitpunkt, wo weder die Finanzierung der Projekte gesichert noch deren Planung hinreichend abgeschlossen ist. Anstelle von Bestbietern werden Billigstbieter beauftragt. Die Folge sind Konkurse und das unvermeidliche Auftreten von Mängeln sowie die Zerstörung von solide und fair wirtschaftenden Klein- und Mittelbetrieben. Dazu kommen nicht geplante und daher teure Änderungswünsche.

    Für solcherart vorprogrammierte Katastrophen wird jedoch keine Verantwortung übernommen. Es folgen nicht gerechtfertigte Baustopps, Klagen und die Suche nach Schuldigen außerhalb der eigenen Netzwerke und politischer Verantwortlichkeiten.

    Durch irrationales Konstruieren von vermeintlichen Schadenssummen werden die Prozesskosten ins Unermessliche gesteigert, ohne dabei einer sachlichen Lösung näher zu kommen. Dies führt u. a. dazu, dass Versicherungen keine Haftungen mehr für Projekte übernehmen können. Das Problem erreicht bei der Causa Stadthallenbad seinen vorläufigen Höhepunkt.

    Die Kompetenz zur Lösung von komplexen Bauaufgaben und Problemen ist mangels nicht ausreichender Qualifikation der in Schlüsselpositionen der öffentlichen Hand handelnden Personen nicht gegeben. Die Schuld wird auf andere geschoben, oft auf Planer(innen) und Ziviltechniker(innen).

    Durch langwierige und teure Rechtsstreitigkeiten wird die fehlende Bauherren-Kompetenz von Entscheidungsträgern verschleiert und versucht, sich der politischen Verantwortung zu entziehen. Die Kosten in enormer Höhe trägt letzten Endes die Bevölkerung, der Steuerzahler.

    Die Planungskultur geht immer mehr verloren, und es beginnt sich zunehmend ein Prozess in Form einer Abwärtsspirale zulasten der Volkswirtschaft, der Baukultur und des fairen und transparenten Umgangs mit Geschäftspartnern zu etablieren.

    Das hochkarätig besetzte Podium wird anhand von konkreten Beispielen, wie u. a. zuletzt dem Stadthallenbad, die Problematik darstellen sowie Modelle zur Lösung präsentieren.

    Am Podium:

    DI Peter Bauer, Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland

    Arch. DI Bernhard Sommer, Vizepräsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland

    DI Andreas Gobiet, Präsident des VZI – Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe

    Dr. Hannes Pflaum, Pflaum Karlberger Wiener Opetnik Rechtsanwälte

    ppa. Akad. Vkfm. Peter Artmann, Division Manager Affinity, Member of the Extended Board Aon Risk Solutions

    Datum: 21.01.2016, 10:00 Uhr

    Ort: Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland 
    Karlsgasse 9, EG, 1040 Wien, Österreich

    Quelle: Chefredaktion „derPlan“, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland

  • Messe Bauen und Energie

    Messe Bauen und Energie

    Die Messe für Bauen, Renovieren, Finanzieren und Energiesparen, mit Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz-Innovationen, ist jährlich beliebter Treffpunkt für Fachleute sowie um- und neubauwillige Endverbraucher mit dem Besten und Neuesten was die Industrie zu bieten hat.

    Auch dieses Jahr ist die IG Architektur wieder mit dabei, mit eigenem Stand und viel Beratungskompetenz. Und sie organisiert, wie in den letzten Jahren ein Speed-Dating für ArchitektInnen mit potenziellen BauherrInnen. Es sind noch Plätze frei!

    Bauwillige können sich unter buero@ig-architektur.at — kostenlos — für einen der Termine anmelden.

    Der Bau oder die Umgestaltung eines Eigenheims ist für viele Menschen eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens. Dementsprechend lange dauert oft der Nachdenk- und Beratungsprozess, bis es grünes Licht für ein Projekt gibt. Auf dem Weg von der Idee bis zum fertigen Bau tritt in der Anfangsphase oft ein ganz spezielles Problem auf: Viele Bauwillige wissen nicht recht, wem sie die Planung anvertrauen und wie sie den Erstkontakt zu ArchitektInnen aufnehmen können. Hier bietet das Speed Dating der IG Architektur in lockerer Form und Atmosphäre Abhilfe.

    WANN
    Donnerstag, 28.01.2016
    Freitag, 29.01.2016
    Samstag, 30.01.2016
    Sonntag, 31.01.2016 jeweils von 16:00 bis 17:00

    Der Ablauf: Bei jedem Termin können sich sieben PlanerInnen und sieben Bauwillige in paarweisen, kurzen Gesprächen von sieben Minuten Dauer kennenlernen. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und Bauwillige bei der Suche nach den idealen PlanerInnenn zu unterstützen.

    SPEED DATING
    bei der Messe “Bauen und Energie” 28. — 31.01.2016
    Halle B / Stand B0517
    Messe Wien, Messeplatz 1, 1020 Wien

    Messe «Bauen & Energie Wien» vom 28.1.-31.1.2016

    Flyer Speed-Dating zum Download